Breitbandförderung des Landes: 159.093,- Euro für schnelles Internet in Hofstetten

Hofstetten kommt künftig schneller ins Netz: Für den Breitband-Ausbau erhält die Gemeinde Hofstetten rund 159.093,- Euro vom Land. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium am Freitag, den 24.05.2019 in Stuttgart bekannt.

„Ich freue mich, dass Hofstetten für den Ausbau des schnellen Internets eine Landesförderung von 159.093,- Euro erhält. Durch die Zusammenarbeit von Hofstetten und Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger*innen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, sagte die Grünen-Abgeordnete Sandra Boser.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms 2019 des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze seien die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung, so Sandra Boser. Insgesamt wurden 8,1 Millionen Euro für den Breitbandausbau von 36 Projekten verteilt.

Bei der bundesweiten Erhebung zur Jahresmitte 2018 war für mehr als 83 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das sind elf Prozentpunkte mehr als noch Mitte 2016. In einer aktuellen Studie wird Baden-Württemberg eine gute Ausgangslage bescheinigt. Bis 2021 wird das Land eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert.  Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.