Firma Lanner Anlagenbau in Kippenheim ist „Spitze auf dem Land“

Landtagsabgeordnete Sandra Boser (Grüne): „Die Förderentscheidung des Landes ist eine Auszeichnung für unsere innovativen Unternehmen vor Ort“

(Kippenheim) Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Boser (Grüne) gratuliert dem Unternehmen Lanner Anlagenbau in Kippenheim zur Aufnahme in das Förderprogramm „Spitze auf dem Land“. „Die Firma steht mit der Förderzusage beispielhaft für die Innovationskraft unserer Unternehmen.“ Mit der Förderentscheidung werde die Wettbewerbsfähigkeit der Region südliche Ortenau weiter gestärkt. Die 1987 durch Klaus-Dieter Lanner gegründete Kippenheimer Firma kann mit den Geldern sowohl Anlagen zur Späneaufbereitung wie auch eine Betriebserweiterung durch den Anbau einer Fertigungshalle bewerkstelligen.

Sandra Boser: „Baden-Württemberg ist bekannt für seine starken kleinen und mittelständischen Unternehmen, oft Weltmarktführer im Ländlichen Raum. Diese Entwicklung treiben wir mit der Förderlinie voran. Die Energie- und Ressourceneffizienz des Projekts spielt eine große Rolle im Entscheid und trägt vor allem dazu bei, dass die Unternehmen im internationalen Wettbewerb vorne bleiben. Wir wollen, dass Baden-Württemberg weiterhin Spitze auf dem Land bleibt.“

Auch die elfte Ausschreibung des Programms hat sehr gute Resonanz erfahren. Das landesweite Bewertungsgremium hat aus den eingegangenen Bewerbungen acht Unternehmen für die Förderung vorgeschlagen. Die beantragte Fördersumme beträgt in dieser Runde insgesamt rund drei Mio. €.

Hintergrund:

Wirtschaftlich sind städtische und ländliche Regionen in Baden-Württemberg bislang nahezu gleich stark, ein Grundpfeiler für Lebensqualität und Arbeitsplätze im Ländlichen Raum. Innovative Unternehmen und dezentrale Strukturen sorgen für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Landesregierung unterstützt mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land“ seit 2013 gezielt kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten in Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum, die das Potenzial zur Technologieführerschaft haben. Förderfähig sind beispielsweise umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude und Maschinen sowie in verbesserte Produktionsverfahren und Prozesse. So wird die Innovationskraft gestärkt, damit nachhaltiges Wachstum sowie Beschäftigung in der Fläche Baden-Württembergs erzielt werden können.