„Fitnessstudios und Gesundheitszentren können auch Teil der Gesundheitsvorsorge sein“ – Sandra Boser zu Besuch im Fitness Turm in Haslach

(Haslach) Sandra Boser – örtliche Abgeordnete, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Wirtschaftsausschuss der Grünen-Landtagsfraktion – besuchte am Dienstag, den 11.08.2020, den Fitness Turm in Haslach und informierte sich bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer Alexander Hoferer über die aktuelle Situation von Fitnessstudios und deren systemrelevanz.

Im Jahr 2007 hat der Fitness Turm in Haslach eröffnet. Es hat rund ein halbes Jahr gebraucht, um das Industriedenkmal aus dem Jahr 1921 grundlegend zu sanieren und auszubauen. 2012 kam dann noch das Nachbargebäude hinzu, so dass inzwischen für das Fitness- und Gesundheitstraining eine Gesamtfläche von 1100 Quadratmeter auf fünf Ebenen zur Verfügung steht. 28 Mitarbeiter seien im Fitness Turm beschäftigt, so Hoferer.

Bei einem Rundgang stellte Alexander Hoferer der Landtagsabgeordneten Boser die Räumlichkeiten und Trainingsmöglichkeiten des Fitnessstudios vor. „Hier kann man rund um trainieren, egal ob Kardiotraining, Rückenschulung oder Muskelaufbau“, lobte Sandra Boser. Sichtlich beeindruckt war die Abgeordnete auch von dem Angebot für Beratung zum Thema Ernährung und Mobilität und der Betreuung während des Trainings. Alexander Hoferer erklärte: „Es fehlt an Aufklärung, welchen Einfluss Muskeltraining, Ernährung und Bewegung auf die Gesundheit haben. Wir bieten damit eine präventive Gesundheitsvorsorge für alle Altersgruppen.“ Sandra Boser stimmte zu: „Gesundheit muss man komplett denken. Bewegung und die richtige Ernährung spielen dabei eine große Rolle.“  Der Fitness Turm in Haslach bietet in Kooperation mit Betrieben auch Angebote für die betriebliche Gesundheitsvorsorge.

Im weiteren Gesprächsverlauf wollte Sandra Boser wissen, ob man auch über die Krankenkasse im Fitness Turm trainieren könne. Alexander Hoferer bejahte dies, der Fitness Turm sei von den Krankenkassen und dem Rehasportverband anerkannt. „Über einen 8-wöchigen Kurs wird von den Krankenkassen als Präventivmaßnahme anerkannt“, erklärte Hoferer.

Um auf die Anforderungen aufgrund von Corona einzugehen, wurde das Studio entsprechend umgestaltet, um unter Abstands- und Hygieneregeln uneingeschränkt trainieren zu können. Die Schließung während des Lockdowns war für das Studio eine einschneidende Maßnahme, in der der Fitnessturm auch auf Mitgliedsbeiträge verzichtet hat.

Die Abgeordnete fragte nach, wie der Zulauf nach der Wiederöffnung am 2. Juni 2020 war. „Es gab Kündigungen in der letzten Zeit, da manche Menschen verunsichert sind und andere ihr Training ins Freie verlagern. Aber gerade zum Gesundheitsschutz in Zeiten von Corona sind die Fitnessstudios eine wichtige Stütze um Risikofaktoren abzubauen“, betonte Hoferer.

Für Alexander Hoferer sei derzeit auch ein brisantes Thema, das Vorhaben der Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz Christine Lambrecht, einen Entwurf für ein „Gesetz für faire Verbraucherverträge“ vorzulegen. Das neue Gesetz würde eine sinnvolle Planungssicherheit beeinträchtigen, so Hoferer. Sandra Boser antwortete, dass dies aktuell auf Bundesebene diskutiert werde und sie dazu an entsprechender Stelle nachhaken werde.

Sandra Boser bedankte sich für den Austausch und sagte abschließend: „Der Fitness Turm ist ein toller Ort, um sich in jedem Alter fit und gesund zu halten.“