Grüne Abgeordnete unterwegs im Funkstreifenwagen

(Lahr) Am vergangenen Freitag besuchte die grüne Abgeordnete Sandra Boser das Polizeirevier in Lahr und begleitete eine Polizeistreife im Spätdienst.

Mit etwa 105 Beamtinnen und Beamten stellt das Polizeirevier Lahr unter der Leitung von Felix Neulinger seit 2014 das zweitgrößte Revier in der Ortenauregion dar. Der Standort ist für 12 Städte und Gemeinden zuständig.

In den letzten Jahren wurde aufgrund einer großen Anzahl von Pensionierungen in Baden-Württemberg eine so genannte „Einstellungsoffensive“ notwendig. Um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen begleitete die Grüne Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Boser aus Lahr-Wolfach am vergangenen Freitag zwei Lahrer Beamte auf ihrem nächtlichen Streifendienst.

Im Vorfeld nahm die Landtagsabgeordnete an der Dienstbesprechung teil.  Sandra Boser betonte, dass man im aktuellen Haushalt die Ausbildungszahlen für die baden-württembergische Polizei noch einmal um 1400 Personen erhöht habe und in naher Zukunft weitere Ausbildungsstandorte schaffen wird. „Wir tun gerade sehr viel, um zum einen die wachsende Anzahl an Pensionierungen bei der Polizei aufzufangen und zum anderen neue Stellen zu schaffen. Für uns ist es dabei wichtig, dass die Reviere gestärkt werden um zu verhindern, dass die Beamtinnen und Beamten auf die Dauer an ihre Belastungsgrenzen kommen“, so die Grüne Landtagsabgeordnete.

Anschließend wurde ihr vom Dienstgruppenleiter eine Schutzweste übergeben, die sie während der Mitfahrt im Funkstreifenwagen tragen musste. Bei der anschließenden Fahrt machte sich die Abgeordnete ein Bild von der alltäglichen Arbeit der Beamtinnen und Beamten in Lahr. Dabei zeigte sich wie vielfältig die Aufgaben der Polizei vor Ort sind. Sowohl die Aufnahme eines Einbruchs in einen Kellerraum, als auch Personenkontrollen im Stadtgebiet gehörten dazu. „Ich bin immer wieder beeindruckt, welche vielfältigen Aufgaben unsere Polizei zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger übernimmt, daher ist es mir wichtig  ein persönliches Bild davon zu bekommen.“ so die Landtagsabgeordnete abschließend.