Besuch bei Helio Tech in Haslach

PRESSEMITTEILUNG, Wolfach, 07.03.2016
Energiewende muss von allen geschultert werden – Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Boser beim Klimaspezialisten für Gebäude HelioTech in Haslach

Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Sandra Boser und Martin Schaeffer, Grünen-Gemeinderat in Haslach, haben sich bei einem Informationsbesuch über das Unternehmen Helio Tech informiert.  Während eines Gesprächs erläuterten die Geschäftsführer, Hermann und Stephan Isenmann, vor welchen Herausforderungen das mittelständische Unternehmen steht. Die Firma HT Helio Tech entwickelt in Zusammenarbeit mit dem  angeschlossenen Ingenieurbüro Isenmann Lösungen für das Klimatisieren im Gebäudebereich. „Familienunternehmen wie Helio Tech bilden das Rückgrat unserer starken Wirtschaftsregion. Die Politik hat die Aufgabe, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Aus diesem Grund ist es mir ein Anliegen, mich vor Ort über die Situation der Firmen zu informieren und mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern ins Gespräch zu kommen“, sagte Sandra Boser.

Hermann Isenmann, der Senior-Chef, thematisierte den Fachkräftemangel. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr,  Kinderbetreuung und Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten vor Ort  machen, laut Boser, Gemeinden attraktiv für junge Familien und somit auch für Fachkräfte.  „Die grün-rote Landesregierung hat beispielsweise durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, die Regionale Schulentwicklung und die Förderungen von Bürgerbussen bewusst den Ländlichen Raum mit seinen Unternehmen gestärkt. Diese Wirtschaftspolitik für die ländlichen Regionen möchte ich auch in Zukunft vorantreiben“, verdeutlichte die Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Lahr/Wolfach, Sandra Boser.

„Wohnraum ist in unserer Gegend knapp und die vielen Vorschriften machen das Bauen teuer“, erläuterte Stephan Isenmann und sagte weiter: „Es überlegen sich viele Familien zweimal, Geld für ein Eigenheim in die Hand zu nehmen. Das fällt natürlich auf die Bauwirtschaft zurück.“ Sandra Boser stimmt zu und ergänzte: „Wir haben viel alten Bestand, der saniert, guten Wohnraum bietet. Darin sehe ich eine Chance für viele Gemeinden, nötige Wohnungen zu schaffen.“

Bei der Energiewende waren sich alle Beteiligten einig, dass die Lasten gerechter geschultert werden müssen. Die Kosten für den Ausstieg aus der Atomenergie dürfen nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern getragen werden, sondern auch von den großen Unternehmen, die von der Atomkraft profitiert haben.