Gemeinsames Lernen schon seit 2012 erfolgreich

Schwanau, 23.3.2017 – In der Gemeinschaftsschule in Schwanau wird Gemeinsames Lernen schon seit 2012 erfolgreich praktiziert.
Die Grünen Landtagsabgeordnete Sandra Boser hat die Bärbel-von-Ottenheim-Schule in Schwanau besucht. Im Austausch mit der Schulleiterin Sabine Meier, Schulrätin Barbara Bundschuh vom Staatlichen Schulamt Offenburg, Bürgermeister Wolfgang Brucker, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern der Bärbel-von-Ottenheim-Schule konnten sich alle von den pädagogischen Konzepten und Methoden der Schwanauer Gemeinschaftsschule überzeugen.
Unter der Leitung der beiden Neuntklässlerinnen Emilie und Lisa wurde im Rahmen eines Rundgangs im Schulhaus in den "offenen Klassenzimmern" ein guter Einblick in das gemeinschaftliche Lernen der verschiedenen Lerngruppen verschafft. Dabei wurden die Besucher aus Politik und Schulamt im Haushaltsunterricht der 5. Klasse mit von den Schülern selbst zubereitetem Früchtemüsli verwöhnt, besuchten eine englische Lernstraße in der Klassenstufe 6 und durften die 8. Klasse mit technischem Profil beim Bau eines Krans in der schuleigenen Werkstatt bewundern. "Es ist uns wichtig für jeden Schüler die entsprechende individuelle und fachliche Förderung bereitzustellen", so Schulleiterin Sabine Meier. Bereits seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Schule in Schwanau Starterschule im Bereich Gemeinschaftsschule und kann somit bereits auf mehrjährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

→ Bericht Lahrer Zeitung vom 31.3.2017


Auch für die zunehmende Anzahl an Kindern mit Migrationshintergrund, die vor Sprachbarrieren gestellt werden, ist die Gemeinschaftsschule ein idealer Ort, um sich gut in den Unterricht einzufinden. "Wir versuchen, dass die Kinder aus der Deutsch-Vorbereitungsklasse sobald wie mögliche in die normalen Lerngruppen integriert werden. Nichts bringt sie schneller weiter, als der Unterricht gemeinsam mit anderen Kindern", betont Schulleiterin Meier.

"Gemeinschaftsschulen wie die Bärbel-von-Ottenheim Schule in Schwanau sind ganztägig und inklusiv. Sie fördern unsere Kinder individuell und tragen zu mehr Chancengerechtigkeit bei. Die Verschiedenheit und Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler wird wertgeschätzt und gefördert. Der schulische Erfolg eines Kindes darf weder vom Geldbeutel noch von der Herkunft der Eltern abhängen. Wir wollen aus jeder Schülerin, aus jedem Schüler das Beste herausholen, wir wollen kein Kind verlieren. Die Nachfrage bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kommunen zeigt uns, dass die Gemeinschaftsschule die richtige Antwort auf die Herausforderungen im Bildungssystem sind", so die bildungspolitische Sprecherin Sandra Boser.