Bessere Bildung: Für alle

Das Thema Bildung spielt für die unter Grün geführte Landesregierung eine zentrale Rolle. Wichtige bildungspolitische Vorhaben, die die CDU geführten Vorgänger-Regierungen vernachlässigten, sind bereits umgesetzt oder in Arbeit. Der Pakt für die Familien mit den Kommunen brachte den Ausbau der Kleinkindbetreuung in Baden-Württemberg endlich zügig voran – und zwar von der Roten Laterne zur Leader-Position. Heute stehen über 50 Prozent mehr Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung als es dies noch 2010 waren.

Die Qualität der Kinderbetreuung im Südwesten ist nach einer Erhebung der Bertelsmann Stiftung im Bundesvergleich am besten und sie urteilt: „Baden-Württemberg ist im Kita-Bereich auf dem Weg zum Musterländle.“ Auch im ErzieherInnen-Kinder-Verhältnis schneidet unser Land bundesweit am besten ab. Ein gutes Angebot an qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung ist der Schlüssel dazu, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen.

Aber nicht nur mengenmäßig ist hier eine Verbesserung spürbar: Durch den Ausbau der Sprachförderung verbesserte sich auch die Qualität. Darauf werden wir auch in Zukunft unseren Schwerpunkt setzen. Unsere Bildungspolitik hat das Ziel jedem Kind die bestmögliche Bildung mit auf den Weg zu geben: Weil es auf den Anfang ankommt sind gerade die Investitionen im frühkindlichen Bereich ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

 

Wichtige Investitionen gibt es aber auch endlich an unseren Schulen in Baden-Württemberg: Die Grundschulen haben von uns in diesem Jahr erstmals zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung gestellt bekommen, um gerade an Standorten mit besonderen Herausforderungen zusätzliche Unterstützung anbieten zu können. Das Gesetz zur Ganztagsschule an den Grundschulen gibt einem jahrzehntelangen Modellversuch nun endlich Rechtssicherheit und ermöglicht eine bessere Ausstattung an den Schulen.

Um die Unterrichtsversorgung an unseren Schulen zu verbessern haben wir die Krankheitsvertretungen in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. Realschulen und Gymnasien haben von dieser Landesregierung zusätzliche Mittel für eine bessere individuelle Förderung erhalten. Hauptschulen haben an allen Standorten die Möglichkeit erhalten, den Werkrealschulabschluss anzubieten. Trotz diesem Engagement ist der Rückgang der Schülerzahlen an den Haupt- und Werkrealschulen weiter vorangeschritten.

Das war einer der Gründe, weshalb wir die Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg eingeführt haben. Damit wurde auch eine zweite Forderung erfüllt: Längeres gemeinsames Lernen ist endlich auch bei uns möglich. Inzwischen haben wir 271 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg, die dieses Angebot angenommen haben. Die Realschulen haben unter Grün-Rot erstmalig zusätzliche Stunden erhalten, um individuelle Förderung anzubieten. Das neue Gesetz für die Realschulen, das den Hauptschulabschluss zukünftig an die Realschulen bringen wird, war von den Realschulen ausdrücklich gewünscht. 

Die Gymnasien sind für uns ein wichtiger Teil der Bildungslandschaft. Deshalb haben sie Stunden zurückbekommen, die unter der CDU gekürzt wurden. Das Unterrichtsdefizit an den beruflichen Schulen konnte in den letzten Jahren halbiert werden und mit dem Ausbau der Klassen an den beruflichen Gymnasien kommen wir dem Bedarf stärker entgegen.

Der Wiedereinstieg in die Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Beitrag für alle Schularten. Die SchulsozialarbeiterInnen unterstützen Lehrerinnen und Lehrer und sind ein wichtiger Ansprechpartner für unsere Schülerinnen und Schüler.

Mit dem Gesetz zur schulischen Inklusion haben wir endlich einheitliche Rahmenbedingungen geschaffen und für diese große Aufgabe zusätzliche Stellen geschaffen. Das Elternwahlrecht soll nach unserer Überzeugung beide Wege offen halten: an Sonder- und Förderschulen genauso wie an Regelschulen.

Mit diesen und auch weiteren Investitionen konnte der Bildungshaushalt in den vergangenen Jahren weiter erhöht werden. Das Land gibt erstmalig über 10 Milliarden Euro für unsere Bildung aus. Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer wurde weiter erhöht, obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler weiter zurückgeht.

Das zeigt: Wir gehen Bildungspolitik aktiv an. Wir verbessern die Situation in unseren Bildungseinrichtungen.

Und auch in Zukunft heißt es für uns: Kein Kind darf verloren gehen.