Sandra Boser MdL

Kinzigtalbad und Schulbau in Hausach

(Hausach) Bürgermeister Wolfgang Hermann sowie einige Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung diskutierten mit ihr im Rathaus Themen, die Hausach derzeit bewegen. Das Kinzigtalbad sei ein interkommunales Vorzeigeprojekt, so Hermann. Ursprünglich sei geplant gewesen, das Bad im Sommer kommenden Jahres zu eröffnen, wahrscheinlich werde es aber eher Herbst werden. „Da geht Qualität vor Schnelligkeit“, so der Bürgermeister.

Die Zahlen zur Großbaustelle hatte Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller parat. Das Hallenbad sei mittlerweile entkernt. In vielen Gewerken habe es im Vorfeld einen guten Wettbewerb bei den Ausschreibungen gegeben, berichtete er. „Wir hoffen, dass es so weitergeht“. Die Stadt sei glücklich, dass viele Aufgabe an lokale Firmen vergeben wurden – auch in einer Größenordnung, die den heimischen Firmen gut tue, antwortete Hermann auf die Frage von Boser. „Ein Hallenbad, in dem die Kinder schwimmen lernen können, ist ein großer Vorteil“, lobte sie das Bad.

Momentan sei man dabei, ein Betriebskonzept für das Kinzigtalbad zu erarbeiten, so Hermann. Jetzt schnaufe er aber erst einmal durch. „Im Freibad sind 82 Prozent der Aufträge ausgeschrieben, im Hallenbad 78 Prozent“, sagte er. Es gebe zwar eine Kostenüberschreibung, aufs Gesamtprojekt bezogen sei sie aber absolut im Rahmen.

Auch der Schulbau an der Graf-Heinrich-Schule (GHS) war Thema. Eine besondere Herausforderung sei es, den Umbau während des laufenden Schulbetriebs zu stemmen. Er habe die Hoffnung, durch den Bau die Container so schnell wie möglich verschwinden könnten. „Die Schullandschaft im oberen Kinzigtal komplettiert sich damit“, so Hermann.

→ Schwarzwälder Bote vom 29.5.2018