Landtagsabgeordnete Sandra Boser zu Besuch in Seelbach

(Seelbach) Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen und Abgeordnete im Wahlkreis Lahr/Wolfach Sandra Boser besuchte bei ihrem ersten Gemeindebesuch im neuen Jahr am vergangenen Montag die Gemeinde Seelbach. Im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Schäfer, Wolfgang Singler vom Bau- und Umweltamt sowie Architekt Christoph Wussler von WWG Architekten aus Biberach wurden wichtige aktuelle Themen der Gemeinde diskutiert.

Ein wichtiges Thema ist für die Gemeinde derzeit die Ortskernentwicklung, die Ende dieses Jahres mit der Sanierung des Rathauses startet. Das denkmalgeschützte Gebäude von 1735, welches ursprünglich ein Franziskanerkloster sowie später Fabrik und Schule war, soll an die neuesten Ansprüche der Barrierefreiheit angepasst werden. Auch der Kreuzgang des ehemaligen Klosters und heutigen Rathauses soll infolge des Umbaus reaktiviert werden und als Verbindung von Kultur- und Touristinfo dienen. Dabei wird auch das Bürgerbüro im Rahmen der Sanierungsarbeiten umgestaltet. Die grüne Landtagsabgeordnete zeigte sich begeistert: „Ich bin davon überzeugt, dass das neue attraktivere Rathaus für eine größere Nähe zwischen Politik und Bürgern sorgen wird.“ Die Arbeiten sollen laut Architekt Christoph Wussler maximal zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Für den Umbau des Rathauses werden Kosten in Höhe von 4,9 Millionen Euro einkalkuliert. Davon werden 2,36 Millionen Euro durch das Bund-Länder-Programm für Kleinere Städte und Gemeinden (LRP) übernommen sowie 850.000 Euro durch den Ausgleichsstock abgedeckt. Der Gemeinde Seelbach bleiben dabei 1,7 Millionen Euro an Eigenfinanzierung. “Wir sind zuversichtlich, dass wir die Sanierung des Ortskerns in der geplanten Zeit fertig stellen können”, so Bürgermeister Thomas Schäfer. Die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Boser signalisierte Unterstützung von Landesseite. “Die Sanierung des Seelbacher Ortskerns trägt maßgeblich zur Aufwertung des Ortsbildes in der Ortenaugemeinde bei”, so Sandra Boser abschließend.

→ Bericht in der Lahrer Zeitung vom 11.1.2018