Mit Staatssekretär Andre Baumann im Naturzentrum und Europa-Park

(Lahr/Wolfach) Am Montag besuchten Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und die Landtagsabgeordnete Sandra Boser gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rust, Kai-Achim Klare, das Naturzentrum Rheinauen und anschließend den Europa-Park in Rust.

Bürgermeister Kai-Achim Klare stellte den Gästen zunächst das pädagogische Konzept, Aufgaben und Ziele des Naturzentrums vor. Baumann und Boser informierten sich über die Projekte der Gemeinde in den Schutzgebieten Taubergießen und Elzwiesen. Die Zusammenarbeit mit den Fach- und Naturschutzbehörden sowie dem Europa-Park habe sich bewährt, die interkommunale Zusammenarbeit werde sich noch intensivieren, so Klare.

Im vergangenen Jahr besuchten 30 456 Besucher das Naturzentrum, mehr als die Hälfte davon (18 314) seien SchülerInnen, die im Bereich der Umweltpädagogik unterrichtet wurden. Durch die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten würde besonders Kindern das Thema Naturschutz nähergebracht.

„Mit den Schutzgebieten Taubergießen und Elzwiesen haben wir einen Schatz, den es in Süddeutschland nicht ein zweites Mal gibt“, sagte Baumann. Das außergewöhnliche Engagement der Gemeinde Rust und der Mitarbeiter des Naturzentrums gelte es zu würdigen.

Bei einem Gang durch den Klimawandelgarten und auf den Aussichtsturm lobte Sandra Boser das pädagogische Konzept. „Das Ziel, Menschen jeden Alters für den Naturschutz zu sensibilisieren, geht hier voll auf.“

Im Anschluss stand die Besichtigung der Großbaustelle der neuen Wasserwelt „Rulantica“ im Europa-Park auf dem Programm. Zusammen mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Roland, Jürgen und Thomas Mack sowie dem Beauftragten der Geschäftsführung Michael Kreft von Byern machten sich Baumann und Boser ein Bild von der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

Im Bereich des Energie- und Wasserverbrauchs werde auf innovative Technologien gesetzt und auf einen sparsamen Umgang mit Ressourcen geachtet. Darüber hinaus würden im Rahmen der Baumaßnahmen zahlreiche Naturschutzprojekte wie Bienen-Pavillons oder Amphibien-Biotope realisiert, so Thomas Mack. Das Unternehmen erhielt vom Bundesland Baden-Württemberg das „Siegel des Nachhaltigkeitschecks“ verliehen.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann abschließend: „Der Europapark hat eine wichtige Strahlwirkung weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus. Durch ein immer nachhaltigeres Energie- und Wassermanagement sowie den Erhalt alter Bäume und der Anlage von Biotopen setzt der Europapark ökologische Standards. Der Europapark zeigt beispielhaft, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern zwei Aspekte, die sich sinnvoll ergänzen.“

→ Lahrer Zeitung vom 31.07.2018

→ Badische Zeitung vom 3.8.18