Sandra Boser zu Besuch in Hofstetten

(Hofstetten) Am Freitag, den 7.12. besuchte Sandra Boser die Gemeinde Hofstetten mit ihren mittlerweile 1.769 Einwohnern.  Themen des Besuchs bei Bürgermeister Martin Aßmuth, der im April nach 24 Jahren die Nachfolge von Henry Heller angetreten hat, waren ein das BZ-Verfahren, Probleme von Vereinen und Ehrenämtlern, der Kindergarten sowie ein Bürgerbeteiligungsprojekt.

 Das BZ-Verfahren, das sich mittlerweile in der dritten Tranche befindet, ist ins Stocken geraten. Wichtig sei, dass alle geplanten Wege bei voller Fördersumme noch gebaut werden können, so der neue Vorsitzende Heinrich Neumaier. Die Landtagsabgeordnete versprach sich dafür einzusetzen, den Problemen mit neuen Stellen in den zuständigen Behörden entgegenzuwirken.

Vereinssprecher Edgar Mäntele berichtete vom fehlenden Nachwuchs und den vielen Auflagen, die den Vereinen das Leben schwer machten. Sandra Boser konnte viele Sorgen zerstreuen. Das Engagement der Jugendlichen in Vereinen sei in den letzten 20 Jahren konstant geblieben.

Der Kindergarten sei laut Bürgermeister Aßmuth das zentrale Thema der kommenden Jahre. „Alleine können wir den 4,5, Millionen Euro teuren Nachbau nicht meistern“. Die aktuelle Auslastung des Kindergartens läge bei rund 90 Prozent und steigende Geburtenzahlen mache wohl künftig eine dritte U3-Gruppe nötig. „Inklusion, Sprachförderung und die Unterstützung durch weitere Fachkräfte sind auf einem guten Weg. Wir wollen vor allem das PIA-Programm noch attraktiver gestalten“, so die Landtagsabgeordnete.

Die Gemeinde Hofstetten möchte außerdem mit Hilfe von ELR-Geldern einen Bürgerdialog inklusive Online-Befragung und Begleitworkshop ins Leben rufen.