Stadt Hornberg profitiert mit 60.000 Euro von der dritten Bewilligungsrunde aus dem Förderprogramm “Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege”

(Hornberg) Am gestrigen Donnerstag durften die Lahrer Landtagsabgeordneten Sandra Boser (Grüne) und Marion Gentges (CDU) der Übergabe eines Förderbescheids an die Stadt Hornberg im Rahmen der 3. Bewilligungsrunde aus dem Förderprogramm “Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege” beiwohnen. Für die Verbesserung der Straßeninfrastruktur in der Stadt Hornberg nahm Bürgermeister Siegfried Scheffold einen Unterstützungsbescheid in Höhe von 60.000 Euro vom Minister für Ländlichen und Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, entgegen.

“Viele Wege stammen noch aus Zeiten, in denen die heute bestehenden Ansprüche noch nicht absehbar waren. Nicht nur die Kommunen aus meinem Wahlkreis beklagen schon länger, dass dringend Sanierungen notwendig sind”, so die Grüne Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Boser. “Wir freuen uns, dass die Landesregierung hier im Koalitionsvertrag mit der geplanten Modernisierung der Wege die richtigen Grundlagen gelegt hat”, ergänzt die Abgeordnete Marion Gentges erfreut.

Bisher wurden um die fünf Millionen Euro in den Doppelhaushalt 2018/2019 eingestellt. Weitere fünf Millionen Euro sollen im folgenden Doppelhaushalt 2020/2021 bereitgestellt werden. Die Mittel sollen in den Jahren 2018 bis 2021 zu gleichen Teilen zur Verfügung stehen. Die Förderung beträgt 20% der Baukosten.

Wie Minister Hauk verlauten lässt ist das ländliche Wegenetz nicht nur ein wichtiger Faktor zur Unterstützung der Landwirtschaft, sondern durch seine multifunktionale Eigenschaft auch für Rad- und Wandertouren sowie für Spaziergänge in der Gemeinde für alle Einwohnerin-nen und Einwohner bestens geeignet. „Das vorliegende Förderprogramm beinhaltet bei der Antragstellung durch die Gemeinden so wenig Bürokratie wie unbedingt notwendig. Allein die rechtlichen Voraussetzungen sind zu erfüllen“, so der Minister für den Ländlichen Raum.

Die Spezialisten für den ländlichen Wegebau sind bei den unteren Flurneuordnungsbehörden bei den Landratsämtern angesiedelt. Diese stehen den Gemeinden bei Bedarf beratend zur Seite. Sie leiten die Anträge an das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung als Bewilligungsstelle weiter. „Ich hoffe sehr, dass die Stadt Hornberg durch den großzügigen Förderbescheid des Landes in der Modernisierung ihres Netzes aus Gemeindeverbindungsstraßen und Hofzufahrten investieren kann und somit auch die Lebensqualität im Hornberg Außenbereich erheblich verbessert“, so die Landtagsabgeordneten Marion Gentges und Sandra Boser zuversichtlich.

→ Offenburger Tagblatt am 15.11.2018