Aktuelle Entwicklungen zu den Maßnahmen der Länder und des Bundes zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir befinden uns in der Situation, stetig steigenden Infektionszahlen gegenüberzustehen. Auch die steigende Zahl von Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, macht beherztes und gemeinschaftliches Handeln erforderlich. Es geht jetzt darum, unser Gesundheitssystem zu schützen, Schulen und Kitas offenzuhalten sowie einen kompletten Lockdown für die Wirtschaft zu vermeiden. Ein unkontrolliertes und explosionsartiges Ausbreiten des Virus muss unbedingt verhindert werden. Inzwischen liegt ganz Baden-Württemberg bei einer 7-Tage-Inzidenz von knapp 96 – Tendenz steigend. Der Bund und die Länder haben sich daher am 28. Oktober 2020 auf weitere Maßnahmen, aber auch für Hilfen für die betroffenen Gewerbe geeinigt.

Besonders wichtig ist, dass niemand alleine gelassen wird. Offene Schulen, geöffnete Kitas und eine intakte Wirtschaft: Das ist wichtig, damit Kinder, Jugendliche und Familien nicht eingeschränkter leben als es nötig ist. Wir haben nicht vergessen, wie stark die Maßnahmen im Frühjahr die Kulturszene getroffen haben. Auch jetzt sind wieder viele Unternehmen, Vereine, Einrichtungen und Solo-Selbständige richtig hart betroffen. Hier wird es eine schnelle Nothilfe vom Bund geben: So werden zum Beispiel kleinere Unternehmen bis 50 Mitarbeiter*innen 75% der Umsätze vom Monat November 2019 erhalten.

Die von den Länderchefs und der Kanzlerin beschlossenen Maßnahmen gelten ab dem 2. November. Hier finden Sie eine Übersicht in Stichpunkten:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch Personen aus zwei Haushalten treffen, höchstens aber 10 Personen.
  • Freizeit-Einrichtungen werden geschlossen.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt. Profi-Sport darf nur ohne Zuschauer stattfinden.
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskos und Kneipen werden geschlossen.
  • Bürger*innen sind aufgefordert möglichst auf private Reisen und Besuche zu verzichten.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie Kosmetik- und Tattoo-Studios oder Massagepraxen werden geschlossen.
  • Der Einzelhandel bleibt unter Hygieneregeln geöffnet. Allerdings darf sich nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhalten.
  • Unternehmen sind eindringlich aufgefordert, wo immer möglich, ihren Beschäftigten Heimarbeit zu ermöglichen.
  • Kitas und Schulen bleiben grundsätzlich geöffnet.
  • Für ausführliche Informationen klicken Sie bitte den Link unten in dieser Mail.

Sehr geehrte Damen und Herren,

offene Schulen, geöffnete Kitas und eine intakte Wirtschaft: Das ist wichtig, damit Kinder, Jugendliche und Familien nicht eingeschränkter leben als es nötig ist.

Wir haben nicht vergessen, wie stark die Maßnahmen im Frühjahr die Kultur- und Gastroszene getroffen haben. Auch jetzt sind wieder viele Unternehmen, Vereine, Einrichtungen und Solo-Selbständige richtig hart betroffen. Hier wird es eine schnelle Nothilfe vom Bund geben: So werden zum Beispiel kleinere Unternehmen bis 50 Mitarbeiter*innen 75% der Umsätze vom Monat November 2019 erhalten.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Sandra Boser

Corona-Maßnahmen ab dem 2. November 2020 (Beschlüsse von Bund und Ländern):
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/weitere-massnahmen-zur-einschraenkung-der-corona-pandemie/

Die Maßnahmen zum Herunterladen als Schaubild:
https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/201028_Corona_Massnahmen_A4_lang_V3.pdf