Der Rheintalbahn-Ausbau ist ein wichtiger Baustein bei der Mobilitätswende im Land. Die Grünen Abgeordneten Sandra Boser MdL und Thomas Marwein MdL setzen sich für Bahn-Pendler*innen ein

Die Grünen Landtagsabgeordneten für die Wahlkreise Lahr/Kinzigtal und Offenburg, Sandra Boser MdL und Thomas Marwein MdL, möchten die Pendlerinnen und Pendler im Rheintal auf der Schiene halten und nicht an die Straße verlieren. Sandra Boser: „Ich kann verstehen, dass für die Pendler*innen vor Ort der Halbstundentakt der Regionalbahnen, bzw. mehr Halte der bereits eingesetzten Regional-Expresse, die gewünschte Lösung ist. Die häufigen Zugausfälle sind zudem eine Belastung. Darum habe ich mich bereits im Juli 2020 an das Verkehrsministerium gewandt, um eine Lösung zu finden.“ Auch der Offenburger Abgeordnete Thomas Marwein, der Mitglied des Verkehrsausschusses im Landtag ist, hatte sich bereits für eine engere Taktung eingesetzt: „Die Rheintalbahn ist annähernd ausgelastet. Trotzdem hat die Landesregierung es geschafft, mehr Haltepunkte und schnellere Verbindungen zu realisieren. Davon profitiert die Mobilität in der Region. Es ist ein Erfolg, dass in Friesenheim der Halt um 7.03 Uhr eingeführt werden konnte. Einen generellen Halbstundentakt erlauben die gegebenen Kapazitäten der Strecke jedoch nicht“.

Der Bund und die Bahn planen derzeit den vielgleisigen Ausbau der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel, der 2035 fertig sein wird. Erst ab diesem Zeitpunkt kann ein durchgängiger Halbstundentakt auf der Rheintalbahn angeboten werden. Die beiden Grünen Abgeordneten Sandra Boser MdL und Thomas Marwein MdL sind bereits im Austausch mit dem Verkehrsministerium, um eine gute Lösung vor Ort zu finden. Es geht darum, dem Wunsch der Kommunen nach schnelleren Verbindungen und dem Wunsch der Pendler nach dem Halbstundentakt gerecht zu werden. Sandra Boser MdL: „Es wird geprüft, ob ein weiterer Zughalt in Friesenheim ab dem Fahrplan 2022 möglich ist. Das Verkehrsministerium ist mit der DB Netz ins Gespräch. Leider ist die Rheintalbahn aufgrund fehlender Trassen überlastet. Darum ist der Ausbau der Rheintalbahn ein wichtiger Baustein in der Mobilitätswende des Landes.“ Neben dem Ausbau der Rheintalbahn braucht es zudem eine bessere Verknüpfung von Bus, Bahn, Rad und alternativen Verkehrsangeboten. „Das Ziel ist eine vernetzte Mobilität, damit Bürger:innen der Umstieg vom Auto auf alternative Verkehrsangebote leichter ermöglicht wird. Das Land hat daher in den vergangenen Jahren den Radwegeausbau vorangetrieben und unterstützt die Kommunen beim Ausbau von Busverbindungen. Hinzu kommen Angebote wie Bürgerbusse oder Ruftaxis, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten.“ so die beiden Abgeordneten.

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