Landesregierung bezuschusst sieben Projekte im kommunalen Straßenbau im Ortenaukreis mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 751.000 Euro – Lahr ist mit dabei

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Lahr für den Ersatzneubau der Schutterbrücke im Grüneck in Lahr-Kuhbach eine Förderung in Höhe 135.000 Euro erhält“, so die Landtagsabgeordnete Sandra Boser. Die Stadt Lahr sowie die Stadt Kehl und das Landratsamt Ortenaukreis erhalten als Zuwendungsempfänger vom Land für die Modernisierung von insgesamt sieben Brücken im Ortenaukreis einen Zuschuss von insgesamt 751.000 Euro. Die Stadt Kehl wird die Zuwendung für folgende Projekte einsetzen: einen Ersatzneubau des Plauelbachdurchlasses, eine Ertüchtigung der Straßenüberführung der Oberfeldstraße über den Plauelbach, die Erneuerung der Fußgängerüberführung Hirtenstraße über den Riedgraben und einen Ersatzneubau der Waldbrücke über Altwasser. Des Weiteren wird das Landratsamt Ortenaukreis mit der Förderung die Erneuerung der Lautenbachbrücke im Zuge der K 5301 in Lautenbach sowie die Erneuerung der Brücke über den Grimmerswaldbach in Seebach vornehmen.  „Das Land kommt seiner Verantwortung für eine Verkehrspolitik aus einem Guss nach. Wir unterstützen die Kommunen gezielt bei Projekten, die die Infrastruktur stärken als auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen“, erklärt Sandra Boser und sagt weiter: „Die Förderung der kommunalen Infrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) leistet einen großen Beitrag zu einer leistungsfähigen, nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität – gerade auch im ländlichen Raum.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sanierung von Brücken sowie der Schaffung von lebendigen und verkehrsberuhigten Ortsmitten. In das Programm 2021 nach dem LGVFG zur Förderung des kommunalen Straßenbaus werden insgesamt 78 neue Projekte mit einem Fördervolumen von rund 68 Millionen Euro aufgenommen.

„Die Kommunen sind ein wichtiger Auftraggeber der Bauwirtschaft, da sie rund 50 Prozent der staatlichen Bauinvestitionen tragen. Daher sind Investitionen in den kommunalen Straßenbau gerade in dieser Situation wichtig, um einen krisenhaften Abschwung in diesem wichtigen Kernbereich der Wirtschaft entgegenzuwirken“, so die Grünen-Landtagsabgeordnete Boser.

Weitergehende Info zum Programm 2021-2025

  • Am 1. Januar 2020 ist die Novellierung des LGVFG in Kraft getreten. Danach können Kommunen im Bereich Kommunaler Straßenbau nun auch zu neuen Förderbereichen wie beispielsweise Brückenmodernisierung, lebendigen und sicheren Ortsmitten, Radschnellverbindungen, verkehrsbezogenen Maßnahmen der Luftreinhaltung sowie Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen Anträge auf Programmaufnahme stellen.
  • Das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau 2021 bis 2025 des Verkehrsministeriums nach dem LGVFG umfasst einschließlich der bereits in den Vorjahren aufgenommenen Maßnahmen insgesamt 409 Vorhaben. Die Kommunen investieren in diese Projekte rund 1,7 Milliarden Euro. Das Fördervolumen des Landes daran beträgt 660 Millionen Euro.
  • Mit der aktuellen Programmfortschreibung werden 78 neue Projekte im Volumen von rund 68 Millionen Euro in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau auf Grundlage des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) aufgenommen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der Programmneuanmeldungen um 65 Prozent erhöht.
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