Neun Gemeinden im Wahlkreis profitieren vom Förderprogramm für Städtebau mit insgesamt 5,9 Mio. Euro Die grüne Landtagsabgeordnete Sandra Boser: „Wir gehen den dringend benötigten Wohnungsbau an.“

5,9 Mio. Euro erhalten neun Kommunen aus dem Wahlkreis Lahr/Kinzigtal in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2021. Dies teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Insgesamt stehen rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 361 Maßnahmen zur Verfügung. „Die Mittel zur Städtebauförderung fließen in laufende städtebauliche Erneuerungsgebiete sowie in die Innenverdichtung. Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Sandra Boser MdL.

Eine Finanzhilfeerhöhung vom Förderprogramm für Städtebau erhält die Stadt Lahr in Höhe von 900.000 Euro für das laufende städtebauliche Erneuerungsgebiet Kanadaring und die Gemeinden Meißenheim und Steinach erhalten Förderungen in Höhe von je 400.000 Euro für deren laufende städtebauliche Erneuerungsgebiete „Ortsmitte“. Auch die Gemeinde Rust profitiert für seine Ortsmitte in Höhe von 900.000 Euro und die Gemeinde Seelbach, ebenfalls für die Ortsmitte, in Höhe von 800.000 Euro. Für das städtebauliche Erneuerungsgebiet „Altstadt“ erhält die Stadt Hausach 300.00 Euro, die Stadt Hornberg erhält für das Erneuerungsgebiet „Stadtmitte III“ 900.000 Euro und die Gemeinde Ettenheim darf sich für „Nordwestliche Vorstadt“ über 500.000 Euro freuen. Für Neumaßnahme zur Stärkung der Ortsmitte als Wohnstandort, insbesondere durch Verlagerung eines Gewerbebetriebes mit anschließender Entwicklung eines neuen innerörtlichen Wohnquartiers, Verlagerung und Umnutzung des Bauhofs erhält die Gemeinde Ringsheim 800.000 Euro.

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen, über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz.

Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so die grüne Wahlkreisabgeordnete Sandra Boser.  Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grünflächen.

Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an – die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land“, sagt Sandra Boser MdL.

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