Dass gleich acht Gemeinden aus ihrem Wahlkreis vom Städtebauförderprogramm 2026 profitieren, darüber freuen sich die Landtagsabgeordneten Sandra Boser und Marion Gentges. Insgesamt fließen 5.580.000 € an die Kommunen, die damit wichtige Projekte in ihrer Orts- und Stadtentwicklung umsetzen können.
So erhalten für Projekte in ihren Ortsmitten die Gemeinden Rust und Fischerbach je 700.000 €, die Gemeinde Steinach darf sich über einen Förderbetrag von 900.000 € sowie Ringsheim über 500.000 € freuen. Die Stadt Hornberg erhält eine Förderung in Höhe von 280.000 € für eine städtebauliche Maßnahme in der Stadtmitte II/Werderstraße und die Stadt Ettenheim einen Betrag von 1.300.000 € für ein Projekt in der nordwestlichen Vorstadt. Und auch die Gemeinde Schwanau erhält für eine Maßnahme in der Ortsmitte im Ortsteil Nonnenweier eine Förderung von 600.000 €. Schließlich profitiert auch die Gemeinde Kappel-Grafenhausen im Ortskern Kappel für eine Neumaßnahme zur Schaffung von Wohnraum und einer Ortsmitte sowie die Gestaltung der Ortsdurchfahrt und Modernisierung des Rathauses von einer Fördersumme von 600.000 €.
Marion Gentges MdL betont abschließend: „Bezahlbarer Wohnraum und lebendige Innenstädte zählen zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Mit der Städtebauförderung unterstützt das Land die Kommunen dabei, neuen Wohnraum zu schaffen und Ortskerne modern und attraktiv zu gestalten. Es geht uns darum, die Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu stärken und Städte wie Gemeinden zukunftsfähig aufzustellen.“
Und auch die Landtagsabgeordnete Sandra Boser ergänzt: „Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um unsere Kommunen zukunftsfest zu machen und ihnen Rückenwind für wichtige Entwicklungsprojekte zu geben. Jeder Euro aus der Städtebauförderung ist eine Investition in lebendige Ortskerne und starke Gemeinden.“
Hintergrund:
In diesem Jahr werden von Seiten des Landes 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Kommunen unterstützt. Darunter befinden sich 57 neue Maßnahmen und 262 bereits bestehende Sanierungsgebiete, für die weitere Mittel bewilligt werden. Das Programm ist weiterhin mehrfach überzeichnet. Das Fördervolumen für die berücksichtigten Maßnahmen beträgt insgesamt 270,6 Millionen Euro, davon stammen rund 104 Millionen Euro vom Bund.
Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. So werden zum Beispiel die Errichtung von Kindergärten und Spielplätzen, die Schaffung von Grünanlagen sowie barrierearmen Zugängen oder die Sanierung auf den aktuellen Stand der Technik gefördert. Mit Hilfe der Städtebauförderung konnten in Baden-Württemberg bereits mehr als 900 Kommunen in über 3.400 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten ihre städtebauliche Entwicklung voranbringen, Missstände beseitigen und Orte der Begegnung schaffen. Über 9 Milliarden Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen wurden den Kommunen dafür in den vergangenen Jahrzehnten zur Verfügung gestellt. (04.02.2026)