(Lahr) Die Landtagsabgeordneten Marion Gentges und Sandra Boser begrüßen die Ausweitung des Startchancen-Programms, das Schulen mit besonderen Herausforderungen gezielt stärkt und damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Bildungs- und Chancengerechtigkeit leistet. Besonders erfreut zeigen sie sich darüber, dass sieben Schulen aus dem Wahlkreis von der Förderung profitieren.
Diese Schulen werden vor Ort gefördert:
- Eichrodt-Grundschule Lahr
- Friedrichschule – Gemeinschaftsschule Lahr
- Grundschule Reichenbach Lahr
- Grundschule Mietersheim Lahr
- Grundschule Langenwinkel Lahr
- Johann-Peter-Hebel-Schule – Grundschule Lahr
- Verbundschule Lahr (Realschule und Werkrealschule)
„Mit der zweiten Tranche des Startchancen-Programms eröffnen wir weiteren Schulen den Zugang zu gezielter Förderung. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Herausforderungen erhalten so die individuelle Unterstützung, die sie benötigen, um faire Bildungschancen zu erhalten“, erklärt Marion Gentges. Sie betont, dass das Programm maßgeblich dazu beiträgt, Bildungsungleichheiten abzubauen und langfristige Erfolge zu sichern.
Sandra Boser hebt die Bedeutung der finanziellen und strukturellen Maßnahmen hervor: „Dank des Programms können Schulen nicht nur ihre Lernumgebung modernisieren, sondern auch zusätzliche Fachkräfte einstellen und innovative Unterrichtskonzepte entwickeln. Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit, denn jedes Kind in Baden-Württemberg soll unabhängig von seiner Herkunft die bestmögliche Bildung erhalten.“
Das Startchancen-Programm ruht auf drei zentralen Säulen: der Schaffung einer modernen Lernumgebung, dem Einsatz von Chancenbudgets für die Schulentwicklung sowie der Bereitstellung zusätzlicher Fachkräfte. In den kommenden Jahren wird das Programm weiter ausgebaut, mit dem Ziel, die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch nicht erreichen, bis zum Ende der Programmlaufzeit zu halbieren.
„Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft – für die Schülerinnen und Schüler, für die Wirtschaft und für unsere Demokratie. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für eine nachhaltige Stärkung unserer Schulen ein“, erklären Gentges und Boser abschließend.
540 Schulen erhalten einen Zukunftsturbo
In den kommenden zehn Jahren werden im Rahmen des Startchancen-Programms jeweils rund 1,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln in baden-württembergische Schulen investiert – gezielt dort, wo die Unterstützung am dringendsten benötigt wird.
Das Programm fokussiert sich auf drei zentrale Handlungsfelder: die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, die Stärkung der Schulgemeinschaften sowie die Verbesserung der Kooperationen zwischen Akteuren auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. (01.04.2025)