Sandra Boser MdL

Landfrauen im Landtag

Stuttgart, 13.10.2016 – Sandra Boser (GRÜNE) lädt Landfrauen aus dem Kinzigtal in den Stuttgarter Landtag einAuf Einladung der grünen Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sandra Boser machten sich 40 Landfrauen aus dem Kinzigtal auf den Weg nach Stuttgart, um einen typischen Plenartag mitzuerleben. Nach einer Einführung in den Parlamentsbetrieb des Landtags durch den Besucherdienst lauschten die Besucherinnen den Ausführungen der verschiedenen Parteien zur von der CDU beantragten Aktuellen Debatte mit der Thematik „Arbeit im Wandel – brauchen wir mehr Flexibilität“ sowie der ersten Beratung des Gesetzesentwurfes zur Abwicklung der staatlichen Notariate.

Im Anschluss trafen sich die 40 Teilnehmerinnen, die sich im Kinzigtal für die Stärkung der Rolle der Landfrauen und der ländlichen Strukturen einsetzen zum Abgeordnetengespräch mit Sandra Boser. Hierbei wurden Fragen aus den verschiedensten Bereichen diskutiert. Angefangen beim Thema Windkraftanlagen, momentan im Wahlkreis ein Thema mit großem Konfliktpotential bis hin zum Breitbandausbau. „Schnelles Internet auch im ländlichen Raum ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Das ist heutzutage ja so wichtig wie Telefon. Aber es braucht aufgrund der Schwierigkeiten mit den Anbieterfirmen sicherlich noch eine Weile bis wir das überall durchgesetzt haben“, so Sandra Boser.

Weitere von den Besucherinnen angesprochene Themen waren die Qualität des Wassers im Wahlkreis sowie die Sanierung von baufälligen Straßen. Nach der spannenden Diskussion mit der grünen Wahlkreisabgeordneten und einem typisch schwäbischen Mittagessen konnten die politisch interessierten Teilnehmerinnen sich noch ein wenig in der Landeshauptstadt umsehen. Auf der Rückfahrt am späten Nachmittag waren sich alle einig, dass es sehr aufschlussreich war, den Parlamentsbetrieb einmal so hautnah mitzubekommen. „Man kennt das ja nur aus der Landesschau. Ich hatte mir das Parlament allerdings ein bisschen disziplinierter vorgestellt“, so eine Besucherin. „Da geht es ja zu wie im Taubenschlag, ständig laufen Abgeordnete hinein und hinaus und geredet wird sowieso die ganze Zeit.“ Fazit: politische Bildung vor Ort lohnt sich.

Veranstaltung: Milchkrise und nachhaltige Landwirtschaft, 7.10.2016

Diskussion mit dem Agrarpolitiker Harald Ebner (Bündnis 90/Die Grünen)
am Freitag, den 7. Oktober um 19.30 Uhr im Bürgersaal in Haslach

→ Bericht im Schwarzwälder Boten, 10.10.2016

Am Freitag, den 7. Oktober kommt der Grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (Schwäbisch Hall/Hohenlohe) ab 19:30 Uhr auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Sandra Boser MdL und dem Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen im Kinzigtal in den Bürgersaal nach Haslach, um mit allen Interessierten über „Milchkrise und nachhaltige Landwirtschaft“ zu diskutieren.

Die Landwirtschaft ist schon seit längerem einem enormen Preisdruck ausgesetzt; besonders betrifft dies unsere Milchviehbetriebe. Erzeugerpreise werden durch den Weltmarkt gedrückt, Energiekosten steigen und unsere bäuerlichen Betriebe kämpfen gegen das Billigangebot der Agrarindustrie. CETA und TTIP drohen, die Landwirtschaft weiter in die Produktion möglichst billiger Exportprodukte zu drängen. Doch gerade in Baden-Württemberg gibt es eine große Nachfrage nach regional und möglichst
ökologisch erzeugten Lebensmitteln – und dort gibt es zumindest noch eine Landwirtschaftsstruktur, die neben Lebensmittelproduktion auch den Erhalt der Kulturlandschaft und regionale Wertschöpfung leistet.

Wie kann eine andere Agrarpolitik aussehen und was braucht es für unsere bäuerlichen Betriebe um in diesem Spannungsfeld bestehen zu können. Diese Frage stellen sich derzeit viele Menschen. Daher wollen wir mit allen Interessierten diskutieren über: „Milchkrise und nachhaltige Landwirtschaft“ am Freitag, den 7. Oktober um 19.30 Uhr im Bürgersaal in Haslach.

Frau Boser und der Grüne Ortsverband Kinzigtal würden sich freuen, Sie, als Vertreterinnen und Vertreter der Presse im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls begrüßen zu dürfen.

Breitbandförderung für Wolfach und Rust

Stuttgart, 6.10.2016 – Das Land fördert den Breitbandausbau mit insgesamt 83.800 Euro
„Dies ist ein wichtiger Beitrag, damit die Stadt Wolfach und die Gemeinde Rust als Wohnort und für Unternehmen attraktiv bleiben,“ meint die Landtagsabgeordnete Sandra Boser erfreut.

Das Land unterstützt die Ortenauer Gemeinden Wolfach und Rust beim Breitbandausbau vom Land mit 83.800 Euro. Das teilten die grüne Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Boser sowie die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Gentges am Donnerstag mit. „Ein leistungsfähiges Netz, über das auch große Datenmengen schnell übertragen werden, gehört zu einer modernen Infrastruktur. Durch die Förderung des Breitbandausbaus trägt das Land dazu bei, dass die Gemeinden Rust und Wolflach auch in Zukunft ein attraktiver Standort bleibt – als Wohnort wie für Unternehmen“, freut sich Sandra Boser. Damit treibe die grün-schwarze Landesregierung ein zentrales Projekt für die ländlichen Räume Baden-Württembergs weiter voran.

„Wir setzen auf schnelles Internet. Wer mit großen Datenmengen arbeitet, muss mindestens 50 Megabit pro Sekunde bewegen können. Damit der Ländliche Raum auch in Zukunft stark bleibt, legt die Landesregierung klare Schwerpunkte auf den Ausbau von Glasfasernetzen“, so Marion Gentges. Ziel ist eine bedarfsgerechte und erschwingliche Anbindung ans schnelle Internet in ganz Baden-Württemberg. Deshalb habe die Landesregierung bereits ab 2015 die jährliche Förderung des Breitbandausbaus verdreifacht. In der laufenden Legislaturperiode bis 2020 sollen insgesamt 325 Millionen Euro investiert werden. „Mittelfristig haben wir das Ziel, dass jedes Gebäude in Baden-Württemberg einen Glasfaseranschluss erhält“, erklären die beiden Landtagsabgeordneten Sandra Boser und Marion Gentges.

Hofbesuch in Seelbach

Seelbach, 29.9.2016 – Sandra Boser MdL (GRÜNE) in Seelbach: Ein Hofbesuch mit Badischen Landwirtschaftsverband (BLHV)

Um sich ein Bild vor Ort zu machen traf sich die grüne Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Lahr/Wolfach und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Boser bei strahlendem Sonnenschein mit Vertreterinnen und Vertretern des Badischen Landwirtschaftsverbandes (BLHV), Dr. Moritz vom Landwirtschaftsamt sowie dem Bürgermeister von Seelbach, Thomas Schäfer auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Kopf auf dem Schönberg in Seelbach.
→ Bericht Badische Zeitung, 29.9.2016

Dabei war ein vorherrschendes Thema, auch für die Geschäftsführerin der Bezirksgeschäftsstelle des BLHV Herbolzheim, Dr. Petra Breitenfeldt, den Kreisverbandsvorsitzenden des BLHV Lahr sowie Vizepräsidenten des BLHV Karl Silberer, sowie die beiden Landwirte Herr Volk und Herr Schmieder die Zukunft der Milchviehlandwirtschaft in der südlichen Ortenau. Die Landwirte beklagten, dass sie, obwohl sie mit Leib und Seele Landwirt seien aufgrund verschiedener Auflagen und der niedrigen Milchpreise den Erhalt der Höfe in den letzten Jahren oft als eine mühsame Arbeit erfuhren. Auch beim Thema finanzielle Förderung sei es schwierig, da nur noch auf die Wirtschaftlichkeit geschaut werde.

Herr Kopf, der gemeinsam mit seiner Frau und den vier Kindern den letzten Hof auf dem Schönberg mit etwa 50 Milchkühen bestreitet, bestätigte die Schwierigkeiten seines kleineren familienbetriebenen Milchviehbetriebes. Im Jahr 2013 hatte die Familie einen neuen Stall gebaut, der den Kühen viel Platz bietet und sowohl dem Tier- wie auch dem Menschenwohl aufgrund erleichterter Arbeitsbedingungen zugute kommt. Nun besteht weiterhin der alte Stall, der allerdings unter Denkmalschutz steht und dessen Renovierung sich relativ aufwendig und vor allem kostenintensiv gestaltet. „Früher waren wir hier auf dem Berg 80 Höfe, heute bin ich der letzte“, so Ludwig Kopf.

Sandra Boser nahm Anteil an den Problemen und Herausforderungen der Ortenauer Landwirte und betonte: „Natürlich ist auch eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit wichtig. Aber die Förderung der Landwirtschaft hier vor Ort im Schwarzwald verstehe ich als Gemeinschaftsaufgabe zur Bewahrung der Kulturlandschaft. Das ist so wichtig zum Erhalt der regionalen Wirtschaftskreisläufe.“ Petra Breitenfeldt vom BLHV Herbolzheim stimmt der grünen Landtagsabgeordneten zu und meinte: Jeder Betrieb, der hier verloren geht, ist einer zu viel. Die Landwirtschaft ist auch für den regionalen Tourismus ein elementarer Faktor. Sie wollen ja nicht nur durch einen zugewachsenen Wald fahren, sondern auch mal ein paar Kühe sehen.“

Generell fällt es den Landwirten schwer, optimistisch in die Zukunft zu blicken. „Ich würde meinen Kindern nicht unbedingt empfehlen, Bauer zu werden. Da werden einem so viele Steine in den“ Weg gelegt.“ Sandra Boser versprach sich weiterhin für die Interessen der lokalen Landwirte stark zu machen. „Gerade wenn wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern vermitteln wollen, dass sie mit Messer und Gabel eine große Entscheidungsgewalt über die Qualität ihrer Lebensmittel haben müssen wir dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für die Landwirte geschaffen werden, um dies garantieren zu können“, so die grüne Landtagsabgeordnete Sandra Boser.

Bild: Sandra Boser mit Vertreterinnen und Vertretern des Badischen Landwirtschaftsverbandes (BLHV), Dr. Moritz vom Landwirtschaftsamt sowie dem Bürgermeister von Seelbach, Thomas Schäfer auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Kopf auf dem Schönberg

Unterwegs in Mahlberg – Gerechte Wohnraumverteilung und Lärmschutz wichtig

Mahlberg, 23.9.2016 – Sandra Boser MdL (GRÜNE) zu Besuch in Mahlberg: Gerechte Wohnraumverteilung und Lärmschutz sind die wichtige Themen
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen und Abgeordnete im Wahlkreis Lahr/Wolfach Sandra Boser besuchte am vergangenen Freitag die Stadt Mahlberg. Im Gespräch mit Bürgermeister Dietmar Benz, der 3. Bürgermeisterstellvertreterin Ulrike Kesselring (BürgerForum), Ortsvorsteher Bernd Dosch (CDU), den Stadträten Nikolaj Blasi (BürgerForum), Barbara Frieden (SPD) und Jürgen Weber (CDU) sowie Ortschaftsrat Helmut Bakenhus (SPD) wurden wichtige aktuelle Themen diskutiert.

Dabei stellten unter anderem die Wohnraumentwicklung in Mahlberg sowie eine gerechte Verteilung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen ein wichtiges Anliegen der Gemeindevertreter dar. Auch die Themen Ortsumfahrung B3 im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans sowie der Lärmaktionsplan sind momentan wichtige Themen in der knapp 5000 Einwohner-Stadt in der Südlichen Ortenau.

Im Bereich Wohnraumentwicklung bemängelte Bürgermeister Benz, dass die Stadt hier allmählich an ihre Grenzen komme. Dazu betonte Sandra Boser, dass es wichtig sei, den Flächenverbrauch möglichst gering zu halten und den Fokus auf die Innenentwicklung zu legen. „Wir müssen aber auch endlich mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren“, so die grüne Landtagsabgeordnete. Das Land Baden-Württemberg wird hier im Rahmen einer Wohnraumallianz künftig mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. „Der Einstieg in den Bau von bezahlbaren Mietwohnungen ist für uns eines der drängendsten Themen,“ so Boser.

Weitere Defizite sieht Bürgermeister Dietmar Benz in der sparsamen Verteilung der Förderung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030. Dabei machen der Stadt Mahlberg sowohl der dadurch entstehende Auto- als auch der Eisenbahnlärm zu schaffen. Ein Versuch, besseren Lärm- und Schallschutz über den Lärmaktionsplans, den die Stadt Mahlberg erstellt hat, zu erhalten, scheiterte bislang zum Bedauern des Bürgermeisters. Auch hier bat er um Unterstützung der grünen Landtagsabgeordneten Sandra Boser sowie des neuen Lärmschutzbeauftragten Thomas Marwein (Bündnis 90/Die Grünen). „Dies ist für uns ein äußerst wichtiges Thema, da Lärm in zu großem Ausmaß auf die Dauer krank machen kann“, so die grüne Landtagsabgeordnete und versprach, sich auf Landesebene  für eine konsequentere Umsetzung von Lärmschutzrichtlinien einzusetzen.

Foto:  Sandra Boser mit Bürgermeister Dietmar Benz

 

50. Geburtstag der Bundesfachschule für Werbetechnik in Lahr

Lahr, 23.9.2016 – Zum 50. jährigen Jubiläum der Fachschule hielt Sandra Boser ein Grußwort. Die erfolgreiche Schule in Lahr genießt als Kreativ-Schmiede einen guten Ruf. Die Schüler*innen arbeiten hier mit den neuesten Techniken und lässt die Azubis von einst wieder kommen. 80 Prozent der Absolvent*innen belegen später einen Meisterkurs.
→ Bericht Mittelbadische Presse, 26.9.2016
→ Bericht Lahrer Zeitung, 26.9.2016

Klima- und Energietag in Oberwolfach

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